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1756 schaffte es der deutsche Freiherr
Gotthilf von Hundt innerhalb der Freimaurerei die "strikte
Observanz" zu etablieren. Es ging hier um die Steigerung der Freimaurer
durch diverse Hochgrade, viel Prunk und einen "unbekannten Oberen".
Die meisten Logen schlossen sich der "strikten Observanz" zuerst
willig an. Jedoch schaffte eine allgemeine Unsicherheit und Missbilligung auf
dem Freimaurerconvent von Wilhelmsbad Abhilfe . Die "strikte
Observanz" wurde wieder abgeschafft. Eine Neuordnung schafften der General
Stabs Medikus Dr. med. Johann Wilhelm von Zinnendorf aus Berlin und der Theaterdirektor und Schauspieler
Friedrich Ludwig Schröder aus Hamburg - allerdings getrennt von
einander. Schröder schaffte allen Prunk, den
christlichen Aspekt und die Hochgrade ab und konzentrierte sein "Schrödersches
Ritual" auf das – für ihn Wesentliche - den toleranten, menschlichen Gedanken. Zinnendorf bekam von der schwedischen
Großloge die Genehmigung zur Einführung des christlichen 10gradigen, schwedischen
Ritus. In Deutschland arbeiten etliche Logen
nach dem schröderschen Ritual. Es verbietet alle Hochgrade - soll heißen - man
arbeiten nur in den ersten drei Graden: Lehrling, Geselle und Meister. Die christliche, zinnendorfsche Lehrart
spiegelt sich in der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland wieder.
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